Hormonspirale Mirena

Im deutschen Ärzteblatt Jahrg. 106 Heft 18,  Datum 1. Mai 2009 ist eine für uns Frauen sehr interessante Information zur Hormon-Spirale Mirena zu finden:

Unter der Überschrift
„Psychiatrische Erkrankungen als unerwünschte Arzneimittelwirkung von Mirena
wird darauf hingewiesen, dass in der  Fachinformation des Herstellers in der Liste von möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Mirena der Hinweis fehlt, dass das Auftreten von psychiatrischen Erkrankungen dazu gehört. Laut Gesetz ist ein Arzt verpflichtet, seine Patientinnen oder Kunden über alle möglichen Risiken genau aufzuklären bevor er die Hormonspirale einlegt. Umgekehrt wird allen Ärzten empfohlen, im Verdachtsfall  von Depression oder anderen psychischen Störungen auch nach der Hormonspirale zu fragen.

Frage: Wenn der Arzt dieser Aufklärungspflicht nicht nachkommt, müsste er dann nicht auch zumindest die Entfernung und Kostenrückerstattung beim Auftreten eben jener verschwiegenen „unerwünschten Arzneimittelwirkungen“ übernehmen??