Unerfreuliche Erfahrungsberichte mit Ärzten

Brief einer unserer Kundinnen
Als ich mich um den Speicheltest über meinen Hausarzt („Arzt des Vertrauens“?) bemühte, musste ich einige Hürden nehmen. In meinem „jugendlichen Leichtsinn“ (und mit Frau Buchners Buch in der Tasche) machte ich mich auf den Weg, in dem Glauben, dass er einerseits aufgeschlossen reagieren und andererseits mir auch helfen wolle. Da sollte ich mich schwer irren. Seine erste Frage war, welchen Beruf die Verfasserin des Buches ausübt… – ups?
Ich ließ jedoch nicht so schnell locker und auf meine Frage, ob er mich denn unterstützen werde, gab er mir zur Antwort: „Na dann machen sie mal, ich bin ja gespannt, was dabei herauskommt.“ Mehrere Wochen habe ich für das Finden eines Labors als auch für die Kostenklärung mit meiner Krankenkasse gebraucht, bis ich dann endlich die Sammelgefäße per Post zugeschickt bekam, meinen Speichel sammelte und ans Labor zurückschickte. Auf Anraten des Laborarztes sollte mir mein Arzt einen Überweisungsschein ausstellen und als med. Indikation hormonelle Dysfunktion angeben, so dass es keine Schwierigkeiten mit der Kassenabrechnung gibt. Dies hat er nach drei Sprechstundenbesuchen freundlicherweise auch getan. So weit, so gut.
Und nun kommt der Knaller! Anfang November habe ich den Speichel ans Labor geschickt. Ein Ergebnis würde in spätestens zwei Wochen vorliegen, wurde mir mitgeteilt. Vergangene Woche rief ich in der Praxis meines Hausarztes an, ob denn schon ein Ergebnis vorliegt. Ja, ja, das ist schon da, ich solle doch in die Sprechstunde kommen. Am nächsten Tag in der Sprechstunde hatte er meine Hormondiagnostik auf seinem PC und ich empfand die darauf folgende Unterhaltung als keineswegs „vertrauensvolles Arzt-Patient-Gespräch“, da er nur sehr wortkarg reagierte. Am Schluss war seine Äußerung dann: „Und was machen wir nun, essen wir dreimal am Tag eine Schüssel Pudding?“ - Ich war sprachlos!!!
Ich habe einige Zeit gebraucht, um das zu verdauen, vor allem auch, weil ich mich überhaupt nicht ernst genommen und mit 52 Jahren wie ein Kleinkind behandelt fühlte.
Ich musste Ihnen dieses einfach schreiben, da mich die Ignoranz und teilweise Arroganz der Schulmediziner schon sehr traurig macht. (Hier ist nicht von einem Speicheltest über Censa die Rede, sondern von einem anderen Labor, das wir früher empfohlen hatten!)

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Wie gut, dass sich immer mehr Ärzte im Bereich der natürlichen Hormonzusammenhänge schulen lassen. Die Liste auf unserer Homepage (unter Berater) wird von Monat zu Monat länger. Es gibt inzwischen auch eine Reihe von verschiedenen Labors, die Speichel-Hormontests durchführen. Das ist gut so! Wir selbst haben kein eigenes Labor, sondern arbeiten mit einem von uns unabhängigen, für Speichelhormontests spezialisierten Partner-Labor. Wir haben diese Art der Arbeit vor etlichen Jahren angefangen, weil sich Ihre Erfahrung mit der von vielen anderen Frauen und Männern deckt. Wir möchten deshalb ein Dienstleister und Begleiter sein, damit die Zusammenarbeit von Arzt, Heilpraktiker und Patient möglichst effektiv abgewickelt werden kann. Ärzte, die sich hier ergänzen lassen, sind normalerweise sehr dankbar für diese Zusammenarbeit. Es ist nicht unsere Intension, Fronten aufzubauen oder zu „zementieren“, sondern wir suchen Fachkräfte, die offen für eine sehr behutsame, gesunde Hormonregulierung sind.

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Erfahrungsbericht einer Kundin mit einer Apotheke
Auf einem Rezept von der Frauenärztin stand Estriol-Gel  0,1%. Die Kundin ging zur nächsten Apotheke und erhielt tatsächlich eine Apothekenanfertigung. Auf dem Etikett stand jedoch: Estradiol 0,1%. Die Kundin machte den Apotheker auf die Diskrepanz aufmerksam. Die Antwort des Apothekers (und Inhabers): „Das ist der gleiche Wirkstoff! Estriol ist nur eine Abkürzung von Estradiol“.
Die Kundin blieb misstrauisch. Sie zeigte das Produkt ihrer Therapeutin und fragte nach. Die Therapeutin bestätigte den Unterschied und dass die Ärztin mit Recht Estriol und nicht Estradiol verordnet hatte.
Daraufhin ging sie ein zweites Mal zur Apotheke und bat um das richtige Medikament. Nun wurde der Apotheker sehr unfreundlich und weigerte sich, ein anderes Gel herzustellen. Immerhin gab er das Rezept zurück.
Die Kundin bat in einer anderen Apotheke um das Gleiche, erhielt aber nur ein fertiges Estriol-Produkt aber keine individuelle Zusammenstellung – immerhin.

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Erfahrungsbericht einer Fachkraft aus unserem Netzwerk
Eine 45-jährige Frau bekam von ihrem Frauenarzt die Mirena empfohlen. In ihrem Alter sei das sinnvoll. Abschließend meinte der Arzt: „Außerdem, was glauben Sie, was Sie an Binden sparen!“ Die Dame hat die Mirena nicht vertragen, etwa 2 Jahre hat sie sich damit herumgeschlagen. Die Schilddrüse machte zunehmend Schwierigkeiten! Als Sie das Ding ziehen ließ, kommentierte der Arzt: „Dann müssen Sie aber Ihrem Mann sagen, dass er sich in Zukunft Gummistiefel anziehen muss!“
(Hier ist jeder Kommentar überflüssig...)

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Eine Patientin fragt ihre Frauenärztin, ob Linoladiol (eins von mehreren Estradiol-Produkten) eine Option für ihren im Test festgestellten, gravierenden Estradiolmangel sei. Antwort ihrer Gynäkologin: „Auf gar keinen Fall! Linoladiol macht Krebs!“ Eine dazu alternative Hilfe wurde abgelehnt mit der Begründung: „Das Testergebnis kann ja gar nicht stimmen! Daher messe ich grundsätzlich keine Hormone!“ Die das Testergebnis bestätigenden Symptome wurden ignoriert.

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Die Dosis macht das Gift, Frau Doktor! Linoladiol sollte ein körperidentisches Estradiol enthalten, was eine von vielen Therapie-Möglichkeiten bei Estradiolmangel sein könnte – sofern man sehr behutsam damit umgeht und die Dosierung nach individuellem Bedarf und Test-Ergebnissen anpasst. Sowohl ein Zuwenig als auch ein Zuviel an Estradiol wäre für die meisten Patienten ungünstig. Ob Sie bei Schilddrüsenstörungen oder Diabetikern die Testung genauso verweigern würden?
Dürfen wir leise fragen, ob Sie den vielen Frauen genauso entgegentreten, die eine Pille von Ihnen erbitten? Das darin enthaltene Ethinylestradiol (EE) ist tatsächlich über keinen Test messbar, weder im Blut noch im Speichel. Aber es ist ein körperfremdes Estrogen, das eine 4-fach stärkere Wirkung hat, als das körpereigene Estradiol!

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Eine Kundin berichtet: Ich bin mit meinem Test zum Arzt und der fragte mich: Was soll denn das DHEA bedeuten? Es gibt mehrere Bezeichnungen in der Medizin die mit DHEA abgekürzt werden (?). Das ist vermutlich alles nur Geldmacherei. Ich habe noch nie von einem Hormon gehört das nur DHEA heißt oder welche Relevanz das haben solle.“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Es gibt sogar zwei unterschiedliche DHEA-Hormonmoleküle: Das DHEA-S (das unbedingt im Blut gemessen werden sollte) und das DHEA (ohne Sulfatbindung) das im Speichel gemessen wird. Es hat eine herausragende Rolle im Immunsystem. Leider wird DHEA von Anti-Aging Fachkräfte missbraucht, indem viel zu hohe Dosierungen verordnet werden. Übrigens in den USA ist es in jedem Vitamin-Shop ohne Rezept zu kaufen… In Europa braucht es ein Rezept. Es wird in deutschen Apotheken nur über die „Internationale Apotheke“ besorgt oder es wird in Apotheken selbst hergestellt!

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Eine Gynäkologin zu einer jungen Frau um die 30, die einen SHT (Speichelhormontest) mit extrem niedrigem Estriol vorzeigt: Was? Sie sollen ein niedriges Estriol haben? Das geht doch gar nicht bei einer jungen Frau wie Ihnen. Deswegen verschreibe ich auch grundsätzlich keine Estriol-Salbe für Frauen vor den Wechseljahren!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe: Frau Doktor, was ist mit den neugeborenen Säuglingen, die in der Schweiz standardmäßig vom Kinderarzt körperidentisches Estriol bei einer Vorhautverengung oder bei zusammengewachsenen Schamlippen bekommen? Was ist mit all den vielen Frauen die Abgänge durchleiden weil in der Schwangerschaft u.a. gravierender Estriolmangel vorlag (und das niemand interessierte)? Könnte es sein, dass die Bedeutung von Estriol in der heutigen Schulmedizin einfach vergessen wurde? Seien Sie herzlich willkommen in unseren Schulungen - dort erfahren sie mehr darüber!

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Eine Heilpraktikerin berichtet: Eine meiner Patientinnen war bei einer Frauenärztin, die auch alternative Methoden anbietet. Auf die Frage meiner Kundin, ob sie ihr einen Hormontest über eine Speichelprobe ermöglichen möge, sagte die Ärztin: „Speicheltest ist total veraltet, das macht man heute übers Blut.“

­­­­­­­­­­­­­­­­­­Kommentar der Hormonselbsthilfe: ???Woher haben Sie denn diese Information?

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Ein Arzt: „Sie haben kein Hormonproblem! Ihre Hormone sind völlig normal! Sie haben nur PMS!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe: Welche Ursachen von Prämenstruellem Syndrom sind denn Ihrer Meinung nach denkbar? (Kleiner Aufklärungsexkurs: Frau Dr. Katharina Dalton hat in England bereits in den Jahren 1953 und danach die Hauptursache von PMS nachgewiesen: zu niedriges Progesteron speziell in der 2. Zyklusphase. Dieser Zusammenhang ist in England sogar in die Rechtsprechung als „strafmildernd“ eingegangen!)

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Patientin: Ich nahm das […]-Hormonpräparat (Pille mit Estradiolvalerat?) 6 Wochen nach Anordnung der Ärztin ein, obwohl ich bereits nach 2-3 Wochen Schlafstörungen und Brechreiz am Morgen hatte. Die Ärztin sagte: „Das ist normal – ihr Stoffwechsel stellt sich um...“. Trotzdem bestand ich darauf einen Hormonspiegel machen zu lassen. Ein viel zu hoher Estradiolspiegel wurde deutlich. Darauf sollte ich auf Anraten der Ärztin sofort alles absetzen. Es folgten 6 schreckliche Wochen mit endogener Depression, extremer Übelkeit, Gewichtsabnahme, Schlafstörungen und Ängste. Heute bin ich immer noch krank geschrieben und ich habe Angst, meine Stelle zu verlieren. Ich bin nervlich völlig am Ende, extrem geräuschempfindlich und rege mich wegen jeder Kleinigkeit auf. Inzwischen soll ich unbedingt ein Antidepressivum nehmen, das ich nach einem Nervenzusammenbruch verordnet bekam. Ich habe das Gefühl, mein Hirn ist total durcheinander, in meinem Unterbauch spüre ich nichts mehr. Meine Periode blieb aus. Mein Blutdruck ist mal zu hoch, mal zu niedrig und manchmal rast mein Herz stundenlang. Mein Neurologe sagte nur: „Ihr vegetatives Nervensystem ist durchgeknallt!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe: Leider sind Sie nicht die Einzige, die auf plötzliche Hormonzugabe (ohne vorherige Testabfrage) gravierende Beschwerden bekommt. Nicht nur die Schilddrüse sondern auch andere Körpermechanismen reagiert höchst sensibel auf Estradiolschwankungen oder Estradiolschübe. Ihre damaligen Symptome scheinen das zu bestätigen! Übrigens Ihr Neurologe greift hier auf eine medizinische Lehrmeinung zurück, die tatsächlich vor ca. 1920 bestand: Man glaubte damals, dass Hormone rätselhafte Aktionen vom Nervensystem seien. Die Hormonvielfalt, die Rolle der Hormondrüsen und ihr Zusammenspiel kannte man damals noch nicht. Heute sollte das eigentlich anders sein…

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Frauenarzt zur Patientin mit unerträglichem Brustspannen: „Seien sie froh, dass sie Schmerzen haben! So wissen sie wenigstens, dass sie keinen Krebs haben, denn Krebs tut nicht weh...“
(Hier ist jeder Kommentar überflüssig...)

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Eine Patientin kommt nach Gebärmutterkrebs-OP zum Gynäkologen. Der verschreibt (ohne vorherigen Test!) Gynokadin 2x täglich, einen ganzen Hub durchgehend (enthält reichlich körperidentisches Estradiol)! Die Patientin fragt besorgt, ob denn dann nicht die Brust das nächste Organ sein könnte, das wegen Krebs wegoperiert werden müsste. Darauf antwortet der Frauenarzt: „Brustkrebs ist doch im Frühstadium so gut heilbar, wenn man regelmäßig zur Vorsorge und Mammografie geht... sie gehen doch regelmäßig zur Vorsorge, dann kann Ihnen ja nichts passieren!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:

  1. Ein Gebärmutterkrebs ist selten und wächst langsam. In den meisten Fällen wird er begünstigt durch mehrere Faktoren, u.a. von einer gravierenden Estradiol-Dominanz. Hier sollte eine sorgfältige Ursachen-Diagnostik abgeklärt werden BEVOR mit Hormonen substituiert wird!
  2. Die Sorge der Patientin ist berechtigt!
  3. Ohne Test Hormone zu verabreichen bezeichnen wir als ärztliche Fahrlässigkeit! Warum soll es bei Schilddrüsenhormonen und Insulin anders sein, als bei dem tatsächlich immens starken Estradiol?
  4. Wir sehen bei Krebspatienten häufig das andere Extrem: eine rigorose Unterdrückung von Estradiol über mindestens 5 Jahre!
  5. Häufige Mammografien schützen nach internationalen Studien nicht vor Brustkrebs – eher im Gegenteil!

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Eine Gynäkologin sagt zu einer Frau, die starke Nebenwirkungen bei der Pilleneinnahme beklagt: „Entweder sie nehmen die Nebenwirkungen der Pille in Kauf oder sie gehen ohne die Pille das große Risiko ein, eines Tages psychotherapeutische Betreuung zu benötigen, weil sie es mit Depression zu tun bekommen...“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:

  1. Mögliche Nebenwirkungen der Pille stehen im Beipackzettel! Die neue Generation der Pillen hat sogar offiziell bescheinigt bekommen, dass sie noch häufiger Embolien und Schlaganfall auslösen können. Muss man das wirklich ohne Alternative in Kauf nehmen?
  2. Es stimmt, dass ein gravierender Hormonmangel psychische Auswirkungen haben kann – genauso wie die Substitution mit zu vielen oder körperfremden Hormonen! Wir sehen brutalste psychische Nöte leider auch bei manchen Pillen-Anwendungen, unter der Hormonspirale, Hormonspritze und bei einer schlecht eingestellten Schilddrüsenmedikation!
  3. Frau Doktor, haben Sie schon mal was gehört von einer behutsamen, natürlichen Hormonregulierung? Das kann man auch als Ärztin durchaus noch lernen!




Eine 50jährige Kundin fragte vorsichtig Ihren Arzt, ob für ihre vielen gravierenden Beschwerden vielleicht die Hormone schuld sein könnten und ob man nicht mal einen Hormontest erwägen könnte. Der Arzt meinte: „Solange sie noch Ihre Regel haben, brauchen sie keine Hormone, dann ist alles in Ordnung. Dazu braucht man auch keinen Test“.

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Wie sich die Zeiten doch ändern! Diese Erfahrung wurde ein Jahr nach Einführung der Budgetierung gemacht! Vorher wurden jede Menge Hormonmessungen durchgeführt.

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Eine Gynäkologin wird von einer Frau um Hilfe für Ihre vielen Hormonmangel-Symptome gebeten. Vor einiger Zeit wurden ihr Gebärmutter und beide Eierstöcke entfernt. Auf die Bitte der Frau antwortete die Gynäkologin: „Das Estradiol verschreibe ich ihnen. Aber weil sie keine Gebärmutter mehr haben, brauchen sie kein Progesteron. Nirgendwo in Deutschland bekommen Frauen ohne Gebärmutter ein Gelbkörperhormon.“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:

  1. Die Gebärmutter braucht tatsächlich in besonderem Maß Progesteron.
  2. Verwechselt die Ärztin vielleicht Progesteron mit Progestinen (= körperfremde Gestagene)? Wenn ja, dann hat sie gar nicht so unrecht. Aber selbst das haben wir in D schon mehrfach beobachtet, dass Frauen auch nach einer Hysterektomie eine Pille verordnet bekamen - was wirklich sehr in Frage zu stellen ist.
  3. Progesteron ist nicht nur für die Gebärmutter wichtig, sondern für Gehirn, Knochen, Herz u.v.m.. Jeder Mann und jedes Kind brauchen ebenso eine Grundversorgung von Progesteron! Ist es dann nicht naheliegend, dass auch eine normale Frau Progesteron ausschüttet, selbst wenn sie keine Gebärmutter mehr hat? Und wenn die Progesteron-Grundversorgung nachgewiesener Weise nicht reicht, macht es dann nicht Sinn, behutsam zu substituieren?

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Ein Endokrinologe in einer Klinik sagte zur Patientin: „Sie brauchen kein Progesteron, weil sie keine Gebärmutter mehr haben.“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Und wozu brauchen dann Sie das Progesteron, Herr Doktor? Sie haben doch auch keine Gebärmutter?

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Eine Gynäkologin weigert sich, jegliche Hormone zu verschreiben. Ihre Aussage: „Zuerst wurden die Hormone als Allheilmittel angepriesen und als dann nach 30 Jahren die wirklichen, neutralen Studien erschienen, sah man, wie man in die Irre geführt wurde. Was soll man denn da noch glauben. Für mich sind alle Hormone Teufelszeug!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Das haben wir nicht nur einmal gehört! Wohlgemerkt handelt es sich in den erwähnten Studien um Medikamente mit synthetisch veränderten, körperfremden Hormonen! Ärzte wurden durch die veröffentlichten Studien teilweise sehr verunsichert – zumindest manche. Das Ausmaß der Nebenwirkungen von Hormonersatz mit körperfremden Hormonen war auch beachtlich dokumentiert. Der Deutsche Arztverband war daraufhin sehr mit der „Schadensbegrenzung“ beschäftigt. Wir sind dankbar für diese Studien, denn sie haben einer breiten Welt-Öffentlichkeit bewiesen, was wir schon lange wissen und propagieren: Körperfremde Hormone können einen hohen Preis haben, der die körperliche und seelische Gesundheit beeinträchtigen kann. Nicht alle Frauen machen diese Erfahrung!

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Eine Dame erzählte unter anderem, dass sie beim letzten Frauenarzt-Besuch ihre Bedenken (Brustkrebsgefahr) bei ihrer Pilleneinnahme äußerte. Daraufhin bekam sie folgenden Satz von ihrer Gynäkologin zu hören: „Na und? Es ist immer noch das kleinere Übel, Brustkrebs zu bekommen, als am Herzinfarkt zu sterben!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Was diese Ärztin wahrscheinlich meinte, ist die frühere Position und These, dass eine Pille angeblich vor Herzinfarkt schützt. So wurde das jedenfalls jahrelang behauptet. Wenn man logisch weiterdenkt würde man diese absurde Behauptung selbst in Frage stellen können. Wie in jedem Beipackzettel von Ethinylestradiol (EE) enthaltenden Pillen nachzulesen ist, ist EE in Verbindung zu setzen mit einer blutverdickenden Eigenschaft. Daraus ergibt sich die Thrombosegefahr. Dies wiederum spielt bei manchen Herzinfarktfällen, Embolie- und Schlaganfallpatienten eine wichtige Rolle. Die Logik der Ärztin können wir trotzdem schwer nachvollziehen. Was Brustkrebspatienten manchmal durchmachen müssen, kann in vielen Fällen als „Hölle“ bezeichnet werden – schon vor dem Tod!

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Eine Frau (ohne Gebärmutter, aber mit erhaltenen Eierstöcken) geht zum Arzt mit den Aufzeichnungen Ihrer regelmäßigen Migräneattacken. Sie fragt, ob die monatlich einmal auftretende Migräne mit ihrem verborgenen weiblichen Hormonzyklus in Verbindung stehen könnte. Der Arzt erwiderte: „Wenn Sie keine Gebärmutter haben, dann haben Sie auch keinen Zyklus mehr. Deshalb kann Ihre Migräne gar nichts mit dem Zyklus zu tun haben!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Ein Zyklus ist nicht identisch mit den Regelblutungen! Der Zyklus wird im Gehirn gesteuert – zumindest in den Jahren von ca. 13 – 50 (mit oder ohne Gebärmutter). Was hat denn die Gebärmutter mit der Hormonregulierung zu tun? Hormone werden normalerweise von der Hypophyse (Hormonzentrale im Gehirn) gesteuert und die Hormondrüsen reagieren auf ihre Befehle. Die Gebärmutter ist weder die Hormonzentrale noch eine Hormondrüse. Übrigens kann eine zyklisch auftretende Migräne sehr wohl etwas mit den Hormonen Estradiol, Progesteron und mit erhöhten Schilddrüsenhormonen zu tun haben! Man kann das mit dem Speicheltest beweisen – mit Messungen von gebundenen Hormonen im Bluttest ist das selten sichtbar.

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Bei einem Speicheltest wurde bei einer Frau ein extrem niedriger Testosteronwert festgestellt. Sie fragt ihren Arzt, ob ihre Muskelschwäche damit zusammenhängen könnte und ob man das Testosteron unterstützen kann. Der Arzt behauptete ihr gegenüber: „Eine Frau braucht kein Testosteron. Es wird bei ihr immer automatisch in Estradiol umgebaut. Deswegen gebe ich Ihnen lieber ein Estradiol-Gel, denn das hilft bei der Frau besser.“ Das hat er ihr dann auch verordnet...

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Wie ist diese Aussage begründet? Wir können dies nach Zehntausenden von Speichel-Hormontests nicht bestätigen. Eine Frau braucht etwa ein Drittel vom Testosteronspiegel eines Mannes. Knochen, Muskeln (Herz!) und Gewebefestigkeit einer Frau sind ohne eine Grundversorgung von Testosteron nur eingeschränkt leistungsfähig.

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Folgender Bericht ist fast nicht zu glauben: Eine Frau berichtet uns, dass sie mehrfach bei Ihrem Arzt wegen unerklärlicher Schwächezustände war (mit Verdacht auf Burn-out). Er probierte manches aus, aber die Schwäche wurde nicht besser. Als sie eines Tages wieder in der Sprechstunde erschein, sagt er zu ihr: „Frau …. Sie sind (auf Deutsch gesagt) eine arme Sau – aber ich kann ihnen nicht helfen!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Er drückte drastisch aus, was andere Fachkräfte denken – solange sie nicht selbst betroffen sind.

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Ein ähnliches Statement musste sich eine Kundin anhören. Sie bekam über lange Zeit nur Östradiol verschrieben. Die Brust vergrößerte sich um 3 Körbchengrößen, spannte und tat weh. Sie nahm insgesamt dramatisch zu und ging immer wieder mit weiteren Beschwerden zu ihrem Arzt. Darauf der Kommentar des Frauenarztes: Damit müssen Sie sich abfinden! Sie haben halt die Arschkarte gezogen…“  Weinend verließ die Patientin die Praxis.

Ohne Kommentar!

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Eine Gynäkologin empfiehlt ihrer Patientin bei einer Routineuntersuchung: „Ach Sie sind ja jetzt schon 67 Jahre alt, da brauchen Sie ja ihre Gebärmutter nicht mehr. Am besten sie lassen sich auch noch gleich die Eierstöcke herausnehmen, denn die sehen schon so schrumpelig aus!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Vielleicht meinte die Ärztin, dass durch das Entfernen von Eierstöcken und Gebärmutter das Krebsrisiko geringer sei – oder die angehenden Chirurgen im nahen Krankenhaus brauchten einige weitere „Modelle“ für Hysterektomie. Wer zahlt die von da ab notwendige Ersatzleistung der Eierstöcke? Ovarien werden für die reduzierte Hormonausschüttung bis ans Lebensende gebraucht! Und was ist mit dem freien Platz im Bauchraum? Was ist mit der Orgasmusfähigkeit einer Frau ohne Gebärmutter?

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Ein Gynäkologe hatte einer Frau nach Brustkrebs zunächst 5 Jahre lang Tamoxifen verordnet. Unmittelbar danach wurde ihr vom gleichen Arzt die Hormonspritze (enthält körperfremdes Ethinylestradiol und Progestin) für etliche Monate verschrieben. Als sich dann nach dem Absetzen der Spritze langsam wieder die Regel einfand (ca. 6 Jahre nach der letzten Brust-OP) kam folgende Empfehlung des Arztes: „Am besten Sie lassen sich jetzt die Gebärmutter und Eierstöcke entfernen und sicherheitshalber auch noch die zweite (noch gesunde) Brust!“ 

Kommentar der Hormonselbsthilfe: Diese Vorgehensweise und ärztliche Empfehlung haben wir bereits von etlichen Frauen gehört! Leider folgen manche Frauen dem Rat…

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Eine Frau mit Gewebeschwäche fragte ihre Ärztin, ob sie nicht das Testosteron ausprobieren könnte, nachdem der Testosteronwert so erschreckend niedrig war. Daraufhin meinte die Ärztin: „Nein, ein Testosteron verschreibe ich ihnen nicht, denn sonst bekommen sie noch einen Penis!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Es bleibt hier offen, ob sie die Frau für sehr dumm einschätzte oder ob es ein Witz sein sollte. Zumindest musste sich die Frau mit ihrem Anliegen an einen anderen Arzt wenden, der ihr Anliegen ernst nahm und der die Patientin weiter begleitet hat. Es gibt übrigens noch eine ganze Reihe Möglichkeiten wie das Testosteron über Nahrung und Pflanzen animiert werden kann!

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Eine Kundin mit zyklischer Migräne wendet sich nach 10-jähriger Leidenszeit an Ihre Gynäkologin und fragt, ob sie versuchsweise das Progesteron verordnet bekäme, weil das bei Kopfschmerzen anscheinend oft helfen würde. Darauf antwortet die Gynäkologin: „Wenn sie ein Progesteron wollen, dann müssen sie noch ein Gestagen dazunehmen, denn sonst baut sich die Gebärmutterschleimhaut zu sehr auf!“

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Frau Doktor, Sie verwechseln Progesteron mit Estradiol! Übrigens ist Progesteron das einzige natürliche Gestagen, das der Körper selbst bildet! Und dies wird tatsächlich auch im Kopf gebraucht. Schon in frühen Jahren der Progesteronforschung vermutete man, dass es im Gehirn Areale und Bereiche gibt wo es gebildet u. ausgeschüttet wird. Wir können bestätigen, dass Migräne-Patienten häufig (nicht immer!) u.a. niedrige Progesteronwerte haben. Dies ist in Bluttests nicht sichtbar – aber in Speicheltests!

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Eine Gynäkologin ruft bei uns an und bezweifelt, dass es „natürliche“ Estrogene gibt und diese natürlich hergestellt werden. Es würden doch alle Estrogene aus Pferde-Urin hergestellt…

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
Wir haben sie zur Schulung 1 für medizinische Fachkräfte eingeladen…
Nein, Frau Doktor, nicht alle Estrogene werden aus Stuten-Urin extrahiert und daraufhin umsynthetisiert in patentierbare, körperfremde Estrogen-Derivate! Es geht auch sehr viel einfacher und natürlicher! In Ihrer Roten Liste finden Sie einige solcher Produkte!

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Ein Frauenarzt hat seiner Patientin gegenüber behauptet, dass das Levonorgestrel der Mirena vom Körper der Frau in körpereigenes Progesteron umgewandelt werden würde. Die Mirena wäre somit geeignet, den vorhandenen Progesteronmangel der Patientin zu beheben!? Nebenbei erwähnte er der Patientin gegenüber, dass der Speicheltest sowieso nicht dem schulmedizinischem Standard entspräche...!

Kommentar der Hormonselbsthilfe:
1.Wenn das wahr wäre, dann würde das für jede Pille mit Levonorgestrel genauso gelten und eine Pille wäre dann in erhöhtem Maß für Kinderwunsch geeignet… Übrigens, es gibt eine „Pille danach“ (PiDaNa) die nur Levonorgestrel enthält!
2. Woher hat der Arzt diese Behauptung? Vom obersten Arztverband? Es ist mir keine deutsche Studie bekannt, die den internationalen, wissenschaftlichen Arbeiten mit Speicheltest-Grundlage widerspricht. Wie kann eine Aussage / Behauptung gemacht werden ohne Beleg? Streng genommen könnte man alle Ärzte, die solche geschäftsschädigenden Behauptungen von sich geben, verklagen. Dass der Speicheltest nicht nur in den USA und Kanada selbstverständlich eingesetzt wird und in der Forschung – besonders in der Cortisol-Forschung – auch in Deutschland nicht mehr wegzudenken ist, mag dem Arzt entgangen sein.
3. Diese Aussage bestätigt, dass manche, nicht so genau informierte Ärzte keinen Unterschied zwischen Progestinen (wie z.B. Levonorgestrel) und dem körpereigenen Gestagen Progesteron kennen.