Praktische Vorschläge

Vorschlag Nr. 1: Fragen – Fragen – Fragen ...um zum Nachdenken anzuregen
Gehen wir mal davon aus, dass Sie zu Ihrem gewohnten Haus- oder Facharzt gehen, um mit Ihm alternative Möglichkeiten z.B. bei Hormonstörungen zu erörtern. Wir empfehlen immer zuerst dorthin zu gehen, wo ein vertrauensvolles Verhältnis gegeben ist. Das sind nach unserer Erfahrung in erster Linie die Hausärzte, die einen Überblick haben über den gesamten Familien-Stammbaum. Seit ein Hausarzt fachspezifische Behandlungen kaum mehr diagnostizieren oder behandeln darf, sind wir oft gezwungen für einfache Untersuchungen den Facharzt aufzusuchen. Aber lassen Sie Ihren Hausarzt unbedingt von allen Arzt-Erfahrungen wissen! Auch vor Ort oder in der Region braucht es eine Vernetzung von mutigen Fachleuten. Nirgends funktioniert die Mund-zu-Mund Propaganda so gut wie in Dörfern und Kleinstädten. Überlassen Sie das Vernetzen nicht den Städtern!

Hier ein paar Fragen, die Sie Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin stellen können:

  • Wissen Sie aus eigener Erfahrung, wie sich Hormonstörungen anfühlen?
  • Welche Nebenwirkungen hören sie von Frauen in Ihrer Sprechstunde bei der Anwendung von Pille und Hormonpflaster?
  • Was gibt Ihnen die Sicherheit, dass bei der langfristigen, einseitigen Behandlung mit synthetisch veränderten Hormonen über Generationen hinweg nicht irreparable Schäden auftreten können, wie z.B. Unfruchtbarkeit, Krebsneigung und Autoimmunkrankheiten?
  • Welche Alternativen auf natürlicher Basis kennen Sie aus eigener Erfahrung?
  • Gibt es nach Ihrem Wissensstand Produkte, die genaue Nachbildungen der körpereigenen Hormone beinhalten? Wenn ja, warum bevorzugen Ärzte künstlich veränderte Hormone?
  • Können Sie mir Literatur empfehlen, in der über natürliche Alternativen berichtet wird?
  • Wären Sie bereit, mir solche natürlichen Produkte genauso zu verschreiben, wie die veränderten Hormone, die ich nicht gut vertrage oder gegen die ich mich innerlich sträube?
  • Von anderen Betroffenen habe ich viel über „Natürliches Progesteron“ gehört. Kennen Sie ein niedrig dosiertes Produkt mit nur diesem Wirkstoff?
  • Welche Rolle spielt das Progesteron im Körper und welche anderen Hormongruppen im Körper profitieren von einer solchen Hormonhilfe?
  • Wie kann man herausfinden, ob vielleicht auch in anderen Hormonbereichen bei mir etwas nicht stimmt?
  • Interessiert es Sie, welche Erfahrungen ich bisher mit natürlichen Hormonen gemacht habe?

Aus diesem Fragekatalog können Sie sich 2-3 Fragen aussuchen, die Sie persönlich von ihrem Arzt beantwortet haben möchten. Wir können nur hoffen, dass durch gezielte Fragen die Ärzte neugierig werden und beginnen, Antworten zu suchen. Manchmal bringen uns gute Fragen weiter, als schnelle Antworten oder Forderungen! Seien Sie nicht überrascht, wenn an den Antworten des Arztes deutlich wird, dass er nicht all zuviel von natürlicher Hormonregulierung weiß. Das heißt nicht, dass er kein guter Arzt ist! Die meisten Ärzte haben in ihrer Ausbildung wenig über die natürliche Hormonregulierung erfahren. Das Wissen muss man sich auch als Arzt in zusätzlichen Seminaren aneignen.

Vorschlag Nr. 2: Brief an den Arzt
In der überarbeiteten Ausgabe des Buches „Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen...“ finden Sie auf Seite 305 einen Brief an Ihren Arzt. Diesen können Sie kopieren oder abschreiben und Ihrem Arzt mitgeben.