Erfahrungsbericht einer Kundin zu Soja

Gerade habe ich auf Ihrer Homepage den Kommentar über Soja gelesen und möchte Ihnen meine Erkenntnisse und Erfahrungen über diese Pflanze mitteilen. Da ich in meinem Bekanntenkreis einige Leute aus Asien kenne und auch öfter in deren Restaurant esse, habe ich interessante Informationen erhalten, die ich gerne an Sie weiter geben möchte:

Lange Zeit galt die Sojapflanze in Asien als ungenießbar.

Wahrscheinlich habe die Ureinwohner damit schlechte Erfahrungen gemacht.

Soja enthält goitrogene (kropfbildende) Substanzen. Damit ist aber noch nicht alles erklärt, denn alle Kreuz- und Korbblütler enthalten auch Goitrogene wie z.B. Mais, Kohl, Hirse, Rüben, Broccoli und Blumenkohl, um einige zu nennen. Kocht man diese, werden die Substanzen aufgespalten und unschädlich gemacht. Nicht so bei Soja, die darin enthaltenen Goitrogene sind kochresistent.

In Asien kennt man die schädlichen Inhaltsstoffe. Deshalb wird Soja nur in Form von Miso oder Dark-Soja-Sauce zum Würzen verwendet. Vorher wird Soja vergoren und durchläuft einen längeren Gärprozess, wodurch die Goitrogene ihre Wirkung verlieren. So wie mir erklärt wurde, nehmen Asiatinnen kein Soja gegen Wechseljahrbeschwerden. Dank ihrer Ernährungsweise (viel Fisch und Gemüse) bleiben Asiatinnen länger schlank und fit. Nicht zuletzt wegen Seefisch, der ja bekanntlich (natürliches) Jod enthält. Gerade die Japaner wissen um die Gefahren von Soja. Sie wissen auch um die Gefahren von zuviel Jod. Beides kann die Schilddrüsen extrem stören.

Soja wird zur Zeit mit großem Marketingaufwand vermarktet. Es ist auch diejenige Pflanze, die als erste Gen-manipuliert wurde.

Ich vermute stark, dass dadurch die schädlichen Substanzen noch um einiges verstärkt wurden. In fast allen Convenience-Food Produkten ist Soja-Protein-Isolat enthalten. Deklariert wird es als "gehärtetes Pflanzenfett". (Sojaprodukte haben östrogene Wirkung und sind mit Vosicht anzuwenden.) Das landet leider auch auf unserem Teller.

Meiner Meinung nach leiden wir Frauen in Europa und Amerika weniger an einem Östradiol-Mangel, sondern viel eher an Progesteronmangel. Das hängt auch zu einem groß Teil an unserer Ernährung, zuviel Fett und Zucker (fördert übrigens auch das Östradiol).

Ich selbst habe mit Soja schlechte Erfahrungen gemacht. Letzten Winter habe ich Sojakapseln eingenommen um meine Hitzewallungen abzufangen. Folge: meine Schilddrüse hat überdreht.