Mammografie

Die Mammographie wird oft als „ideale Krebsvorsorge“ angeboten, um vor einer Krebserkrankung zu schützen. Es gibt eine Reihe ernstzunehmender Veröffentlichungen, die an dieser Aussage erhebliche Zweifel äußern.
Der Körper ist bei der Mammografie einer Strahlung ausgesetzt, die je nach Gerät wesentlich größer sein kann, als dass das bei einer Lungenuntersuchung der Fall ist. Um aussagekräftige Bilder einer Brust machen zu können, muss das Brustgewebe zwischen zwei Plastikplatten möglichst flach gepresst werden, was für viele Frauen sehr schmerzhaft ist. Sollten Krebszellen bereits vorhanden sein, kann eine innere Verletzung, ausgelöst durch die starke Quetschung, Tumorzellen zum streuen bringen. (Interessant ist, dass bisher noch keine ähnliche Untersuchung der Hoden bei Männern empfohlen wurde, obwohl der Hodenkrebs keineswegs selten ist.) 

Zu Gerd Gigerenzers (deutscher Psychologe, Direktor der Abteilung „Adaptives Verhalten und Kognition“ und Direktor des Harding-Zentrum für Risikokompetenz) Quellen über Mammografie, gehört eine große Mammografie-Untersuchung aus dem Jahre 2006, in der Frauen mit und ohne regelmäßiger Kontrolle 10 Jahre lang begleitet wurden. Von jeweils 1000 Frauen über 50 ergab sich folgendes:

Ohne Mammografie-Untersuchungen: 5 Frauen starben an Brustkrebs.
Mit 10 Untersuchungen in 10 Jahren: Frauen starben an Brust-Tumoren.

Somit profitierte eine der 1000 Frauen von der Mammografie-Vorsorge.

Thermografie und Mammographie im Vergleich

Mammographien machen anatomische Veränderungen und vor allem Knoten in der Brust sichtbar. Sie sind manchmal sehr schmerzhaft, können das Gewebe verletzen, die Strahlenbelastung ist groß. Das Anfassen der Brüste durch fremde Personen - manchmal in einer sehr unsensiblen Art - ist vielen Frauen äußerst unangehnem.

Thermogramme stellen Blutgefäße und die dazugehörige Durchblutung in der Brust bildgebend dar. Die Thermographie kann geringfügige physiologische Veränderungen der Blutgefässe aufspüren. Denn eine erhöhte Blutzufuhr in bestimmten Regionen des Körpers erhöht auch die Hitze in diesem Bereich. Schätzungen zu Folge könnte die Thermographie die Entstehung von Krebs in vielen Fällen 6 bis 10 Jahre früher entdecken, als dies mit einer Mammographie möglich ist.
Die Thermografie ist zudem nicht schmerzhaft, es entsteht kein Körperkontakt mit fremden Personen, kein Quetschen der Brust und keine Strahlenbelastung!
 

:: Weiterführende Informationen zur Mammographie
Fragen zur Mammographie
http://gesundheit-nds.de/ (Entscheidungshilfen bei Mammographie-Diagnosen vom LVG & AFS Nds. e.V.-kostenpflichtige Broschüre)
http://www.gesundheit-nds.de/downloads/mammografiedruck3.pdf
http://brustkrebs-berlin.de/patienten-info/index.php
http://www.n-tv.de/wissen/Viel-Aufwand-wenig-Erfolg-article457038.html