Wochenbett-Depression

Eine ganz spezielle Variante von hormonellen Krisen ist die Wochenbett-Depression und die Wochenbett-Psychose. Gerade dann, wenn das Baby endlich geboren ist, die Verwandtschaft erste Besuche anmeldet, können Frauen durch den erheblichen Hormonabfall nach der Schwangerschaft in ein schreckliches Verzweiflungsloch rutschen. Niemand kann recht verstehen warum. Die Betroffene selbst am wenigsten. Mangel an verschiedenen Geschlechtshormonen (und manchmal zusätzliche Schilddrüsenschwäche) kann Ursache- oder Verstärker-Rolle haben. Alternativ zum Psychopharmaka gibt es die Möglichkeit dem Körper die jeweils fehlende Hormonart in natürlicher Form und sensibler Anwendung zuzuführen, um so das Hormongleichgewicht wieder herzustellen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass oft "über Nacht" die dunklen Wolken verschwunden sind. Testungen von Geschlechtshormonen über den Speichel und Schilddrüsenhormone über Blutproben erleichtern die Ursachensuche.

:: Links
www.schatten-und-Licht.de (Schatten und Licht - Krise nach der Geburt e.V.)

:: Häufige Fragen
Bei meinem 1. Kind hatte ich schwere Depressionen nach der Geburt. Jetzt bin ich wieder schwanger. Kann ich jetzt in der SS vorbeugend etwas tun, damit ich diesmal nach der Geburt nicht wieder depressiv werde?
Wochenbettdepressionen können durch massiven Rückgang der Hormone nach der Geburt entstehen. Hier könnte eine Test-Abfrage der Hormone 1-2 Wochen nach der Geburt und eine behutsame, natürliche Regulierung der Mangelbereiche Hilfe bringen. Besonders wichtig zu wissen ist dabei, welche Hormarten besonders in der Stillzeit gebraucht werden, weil sie u.a. auch in der Muttermilch an das Kind abgegeben werden.