Prostatavergrößerung (Andropause)

Auch Männer haben Hormone!
Interessanterweise gibt es kein einziges Hormon das nur bei Frauen vorkommt. Ja, Männer haben auch Milchbildungshormone, Wehenhormone, Gelbkörperhormone…? Auch bei Männern beginnt spätestens um das 50. Lebensjahr eine schleichende Abnahme der Geschlechtshormone (meistens früher). Je nach Lebensstil, Stress und Ernährung wird er das mehr oder weniger bewusst registrieren. Ein schwer zu verdrängendes Alarmzeichen bei Männern wäre ein schwacher Urin-Strahl, Leistungsschwäche und Erektionsprobleme. Selbst Hitzewallungen sind bei Männern möglich!

Die Hormonausschüttung des Mannes ist generell wesentlich gleich bleibender als die der Frau. Ein Ungleichgewicht ähnelt eher einer Wippe, die in einer leichten Schieflage hängen bleibt. Auch Männer werden in zunehmendem Maß mobilisiert für langfristige Pilleneinnahme. Spätestens, wenn die Prostata wächst und die Sexualität mehr und mehr einschläft, ist so mancher Mann leicht zu überzeugen, das "Wundermittel Hormonpille" anzuwenden. Es geht aber auch anders. Die Natur hat eine große Apotheke zu bieten. Lassen Sie sich neugierig machen! In USA und in anderen europäischen Ländern liegen schon viele praktische Erfahrungen vor, wie man mit pflanzlichen Hilfen und bioidentischen Hormonen (den menschlichen Hormonen exakt nachgebaut) vorsichtig die Drüsenschwächen ausgleichen kann. Mehr Informationen und natürliche Hilfen sind im Buch Wie Männer stark bleiben zu finden.

 

PSA – Test: Fragwürdigkeit wiederholt bestätigt
Süddeutsche Zeitung: „Ein zweifelhafter Test“ 21./22. März 09
Dieser lesenswerte Artikel greift die Ergebnisse von zwei größeren Langzeitstudien auf. Darin wird die Zweifelhaftigkeit von Reihenuntersuchungen oder von regelmäßigen Prostata-Untersuchungen bei gesunden Männern deutlich herausgestellt. Eigentlich ist diese Erkenntnis nichts Neues. Ähnliche Untersuchungen haben bereits in anderen Länder stattgefunden. Alle dieser unabhängigen Studien kamen zum gleichen Ergebnis:
Der PSA-Test bringt keinen Vorteil für die Männer. In den Langzeitstudien in ganz verschiedenen Ländern wurde sehr deutlich, dass Prostata-Krebs sehr langsam wächst. Meistens sterben Männer mit Prostatakrebs nicht an dessen Folgen sondern aus anderen Gründen. Ein operatives Eingreifen bringt aber in den meisten Fällen eine erhebliche Beeinträchtigung von Lebensqualität, sodass den möglichen OP-Folgen ein kaum nennenswerter Nutzen gegenüber steht. Mehr dazu finden Sie in den Büchern Wie Männer stark bleiben oder Die Hormonrevolution

 :: Literatur zum Thema
Wie Männer stark bleiben (Dr. John R. Lee und Elisabeth Buchner)

:: Links
www.johnleemd.com

:: Häufige Fragen
Ich leide an einer Prostatavergrößerung. Kann ich das mit natürlichen Hormonen positiv beeinflussen?
Das hängt davon ab,  welche hormonelle Situation bei Ihnen vorliegt. So kann z.B. ein starker Estradiol und Estriolmangel die Aromatase verstärken (einen Notmechanismus des Körpers bei zu großem Mangel), der in diesem Fall das DHT erhöht, was wiederum die Prostata wachsen lässt. Auch ein zu großer Estradioleinfluß kann das Wachstum der Prostata verstärken. Bei einer Mangelssituation oder einer hormonellen Schieflage in diesem Bereich kann eine Regulierung des Hormonsystems sicherlich helfen.