Osteoporose

In Deutschland war die Osteoporose-Behandlung früher fest verknüpft mit einer Östradiol-Therapie. In den letzten Jahren erfolgte bei einigen Ärzten ein Umdenken. Besonders wenn Hormone einseitig oder ohne sorgfältige Test-Kontrolle verordnet werden, ist das zu hinterfragen. Selten wird bei diesem Thema auch an die Schilddrüse gedacht. Eine chronische Schilddrüsenüberfunktion, die manchmal erst durch eine nicht angemessene SD-Hormongabe verursacht wurde, kann eine Osteoporose beschleunigen. Daher ist für alle Osteoporose-Betroffenen auch dieser Bereich mit dem Arzt zu besprechen.

Bei Osteoporose-Verdacht oder -Diagnose können sehr wohl auch Geschlechtshormone zusätzlich eine Rolle spielen. Da wären Testosteron, Progesteron und Estradiol in besonderer Weise zu nennen. Dr. Lee hatte eine interessante Gegenüberstellung aufgeführt, die deutlich machte, wie innerhalb von wenigen Jahren in den bekanntesten Medizin-Journalen ein Thesen-Wechsel zu diesem Thema zu beobachten war. Von der Verherrlichung einseitiger Östradiol-Gaben schwenkte der Trend hin zu einer deutlichen Infragestellung dieser Thesen. Besonders in den USA haben sich die Lehrmeinungen der Schulmedizin diesbezüglich drastisch geändert.


:: Häufige Fragen

Kann Osteoporose wieder verschwinden, wenn ich natürliche Hormone anwende?
Die meisten Fachkräfte kennen keine umkehrbare Osteoporose. Wir schon! Besonders für die Knochenstabilität ist ein naturgemäßes Hormongleichgewicht von Estradiol, Testosteron und Progesteron wichtig. Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung spielen eine wesentliche Rolle. Der schlimmste "Knochenkiller" ist nach unserer Beobachtung eine Schilddrüsenüberfunktion (- oder eine Überdosierung mit SD-Hormonen!).