Diagnoseverfahren bei Krebs

Zu den Stärken unserer heutigen Medizin gehört eine hoch entwickelte Geräte-Diagnostik. Hier alle diagnostischen Verfahren aufzulisten und im Detail zu erörtern, würde zu weit führen. In der Krebsthematik stehen uns nicht nur Tumormarker in Bluttests zur Verfügung, sondern auch sehr unterschiedliche bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT), Ultraschall, Röntgenuntersuchungen und die Kernspinntomographie. Weniger bekannt ist die Thermographie. Sie wird hauptsächlich für die Brustuntersuchung eingesetzt.
Ob ein Untersuchungsverfahren Sinn macht oder nicht, hängt weitgehend von der jeweiligen Krebsart und dem befallenen Organ ab. Je differenzierter und genauer eine Diagnose ist, umso besser kann die Erkrankung angegangen werden. Bei manchen Untersuchungsmethoden stellt sich hinterher die Frage, ob die Untersuchung genutzt oder eher geschadet hat. Dies gilt in besonderer Weise den Methoden, die mit Röntgenstrahlen arbeiten oder die eine massive Quetschung von sensiblem Gewebe erfordern. Die am häufigsten eingesetzte, bildgebende Krebs-Untersuchung dürfte die Brust-Mammographie sein.

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