Menstruationskrämpfe
Wer Menstruationskrämpfe "nur"
stundenweise am ersten oder zweiten Zyklustag kennt, der ist vermutlich
eher von einer heftigen Wehenhormon-Tätigkeit geplagt. In der
Fachsprache sagt man dazu "Dysmenorrhoe". Das kann
sich bis zu einen Tag hinziehen. Das ist schlimm genug!! Es gibt aber
immer mehr Frauen, die mehrere Tage damit zu kämpfen haben, ja
eigentlich so lange wie die Blutung zu beobachten ist. In dem Maß wie
die Blutung nachläßt lassen bei "Endometriose" auch die Schmerzen nach - so in etwa kann man die beiden Arten von Menstruationsschmerzen auseinander halten.
Die Dysmenorrhoe ist mit krampflösenden Schmerzmitteln relativ gut
auszuhalten. Sie verabschiedet sich häufig mit der ersten
Schwangerschaft.
Die Endometriose dagegen kann auch nach dem Nachwuchs wieder beginnen.
Es gibt viele Berichte, nach denen durch ein behutsames,
körpergerechtes Korrigieren des Hormonhaushalts deutliche Besserung
oder das Verschwinden des Problems beschrieben wird. Wir kennen jedoch
auch Fälle, die nach extremen Stressphasen ein erneutes Auftreten der
Schmerzen feststellten. Die Stresshormone, die Schilddrüsenhormone und
ganz besonders auch die Geschlechtshormone spielen in diesem
Beschwerdebild eine wichtige Rolle.
Hormonelle Zusammenhänge und sinnvolle Abhilfen gibt es bei beiden
Arten der Menstruationskrämpfe sehr wohl. Die herkömmliche Schulmedizin
empfiehlt grundsätzlich die Pille – in vielen Fällen um damit eine
Regelblutung zu verhindern oder zumindest deutlich abzuschwächen. Das
funktioniert in den meisten Fällen - aber sobald die Pille wieder
abgesetzt ist, geht das Problem von vorne los. Der Preis einer längeren
Pilleneinnahme (Nebenwirkungen und Langzeitfolgen) kann sehr hoch
sein. Es gibt auch natürliche und sinnvollere Maßnahmen.
Mehr dazu finden Sie in der Literatur und im Gespräch mit einem unserer medizinischen Berater.
:: Links
www.das-gesundheitsportal.com/sites/endometriose.html
Selbsthilfevereinigung mit Beratungsangebot – als zusätzliche Informationsquelle und Kontaktadresse geeignet
www.endometriose-vereinigung.de
Statement eines Klinikchefs auf einem Endometriosekongress
(im Gespräch mit E. Buchner und hinter vorgehaltener Hand): „Endometriosepatientinnen räumen wir den Bauch aus und
Krebspatienten schütten wir voll Gift – das kann doch wohl nicht die Lösung
sein!“ Auf dem Endometriosekongress wurde empfohlen: 1. Mit Hormonkeulen den Zyklus zu manipulieren und Blutungen zu
verhindern …und wenn das nicht langt: 2. Entfernen von Gebärmutter / Eierstöcken und
anschließender lebenslanger Hormontherapie.
www.frauen-naturheilkunde.de/pdf/Endometriose.pdf




