AD(H)S
Psychische Unausgeglichenheit bei Kindern und Erwachsenen
Kinder, Jugendliche und Erwachsene die mit Konzentrationsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Erinnerungsnöten kämpfen, werden früher oder später mit der Frage nach AD(H)S konfrontiert. Wenn die Schulleistungen nachlassen, das Verhalten an den zerstreuten Professor erinnert und ein fokussiertes Lernen nur schwer möglich ist, werden Fachkräfte konsultiert und Hilfen gesucht. In den meisten Fällen wird die Verordnung von Ritalin, Stratera oder ähnlichen Medikamenten empfohlen. Suchen Eltern und Betroffene nach möglichen Zusammenhängen, Ursachen und Unterstützungsalternativen, dann mögen folgende Punkte dem Gespräch mit den behandelnden Fachkräften dienen.
AD(H)S + ADD + Konzentrationsmangel
Mögliche Hormonzusammenhänge:
- Mangel an Progesteron, Testosteron?
- Nebennierenschwäche (Cortisolschwäche)?
- Zusätzliche oder alleinige Schilddrüsenstörungen?
- Zu viel Adrenalin durch zuckerbetonte Nahrung?
- Familienkonflikte, Vernachlässigung, fehlende Nestwärme?
Fehlendes Selbstvertrauen
Mögliches Hormonproblem:
- Mangel an Testosteron und Progesteron?
- Nebennierenschwäche (Cortisol)?
Aggression, extreme Stimmungsschwankungen
Mögliche Hormonzusammenhänge
- Schilddrüsenstörung?
- Testosteronmangel? (Selten zuviel Testosteron!)
- Zu viel Adrenalin und Cortisol?
- Progesteronmangel?
Schilddrüsenuntersuchungen
Wir weisen darauf hin:
- Die angegebenen Norm- oder Referenzwerte bei SD-Bluttests entsprechen 70% der Durchschnittsbevölkerung, die in Labor-Untersuchungen vorgenommen werden – ungeachtet wie gesund oder krank die Testpersonen sind!
- Eine sinnvolle Diagnostik kann erst dann erfolgen, wenn an einem typischen Symptomtag mindestens die drei Grundwerte TSH, FT3 + FT4 gemessen werden. Ein alleiniger TSH-Wert ist ähnlich aussagekräftig wie eine alleinige Kontrolle vom Tankinhalt bei einer Autopanne…
Es ist möglich über Schilddrüsentests oder Speicheltest individuell relevante Hormonzusammenhänge zu finden. Zusätzlich wäre mit der behandelnden Fachkraft durchzusprechen ob eine Parasiten-, Fluor- oder Quecksilberbelastung denkbar sind. Gravierende Nährstoffmängel sind weitere Faktoren. Diese Zusammenhänge sollten von einer medizinisch-therapeutischen Fachkraft in einer gründlichen Anamnese abgefragt und therapiert werden – bevor ein Psychopharmakum verordnet wird!
Um all das zu verdeutlichen, hier die Beobachtung von Sue Gerhardt, einer Wissenschaftlerin aus den USA, die wir voll und ganz bestätigen können:
"Ein Kind kann Traumata selten verbal
ausdrücken oder verarbeiten – Sprach- und Ausdruckslosigkeit sagt
nichts darüber aus, wie sehr die kleine Seele hungert oder erschüttert
sein kann. Das muss uns als Eltern bewusst sein! Eine elterliche Trennung und Eltern-Streit als
frühkindliches Trauma ruiniert die Nebennieren genauso wie andere
Trauma-Erfahrungen. Sichtbar wird das erst später mit Stress-Intoleranz
im weitesten Sinne und mit immunologischer Anfälligkeit."
Quelle: Sue Gerhardt: Die Kraft der Elternliebe (Buch ist nur noch im Antiquariat erhältlich)
Weitere Literatur dazu: Alle tiefenpsychologische Fachliteratur von Christa Meves die
seit über 40 Jahren auf diese Zusammenhänge in der frühkindlichen
Entwicklung hinweist. Elisabeth Buchner kann die
Aussagen dieser beiden Wissenschaftlerinnen durch eigene berufliche Erfahrungen
im Kindergarten und Hort (mit teilweise schwer erziehbaren Kindern von ledigen
Müttern) 100% bestätigen!




