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Rückschau auf besondere Veranstaltungen

Hormontest-Forum 2009

am 6. und 7. März 2009 fand im Uni Hörsaal des IZMP Erlangen unser Hormontest-Forum statt. Es waren dabei sehr interessante Vorträge zu hören, die speziell dem Hormon-Speicheltest aus Sicht der klnischen Anwendung eine neue Bedeutung geben. Die hormonelle Steuerung physiologischer Zudsammenhänge beim Menschen bis hin in die biologische Welt der Pflanzen wurde in beeindruckender Weise dargestellt.

Alle Vorträge, sowie auch die Manuskripte der Vorträge, die am Samstag, den 7. März gehalten wurden, haben wir auf einer DVD aufgezeichnet. Ab sofort kann diese hochwertige Scheibe mit sehr guter Bild-und Tonqualiät bei uns über e-mail oder Anruf ( 09126-7835) erworben werden. Der Preis beträgt für Forum-Teilnehmer 10,50 € und für alle anderen 30.-€.

Hier ein paar optische Eindrücke:

Elisabeth Buchner im Gespräch mit Teilnehmerinnen

Dr. Ziemann

 

Vortrag Dr. M. Gröschl, Uni-Kinderklinik, Erlangen

Dr. M. Lebert, Institut für Botanik und Pharmazeutische Biologie der Uni Erlangen



Die lange Nacht der Wissenschaft 

20.10. 07  von 18:00 - 1.00 Uhr 
Im mittelfränkischen Raum ist dieses große Ereignis schon bekannt. Eine Nacht im Jahr dreht sich im Städtedreieck Nürnberg, Fürth, Erlangen an vielen Veranstaltungsorten  alles  um Wissenschaft und Forschung.  Auch wir waren mit einem Stand dabei und haben von 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr alle 30 Minuten einen Kurzvortrag zum Thema Möglichkeiten und Grenzen der Hormontestung angeboten. Der Veranstaltungsort war im Internationalen Zentrum für Medizin und Pharmazie – kurz: IZMP in der Henkestr. 91 in ER. In diesem Haus befindet sich auch unser neues Büro von Censa (Centrum für Speichelananlyse).  Es war toll, dabei gewesen zu sein! Mehr Infos dazu unter www.nacht-der-wissenschaften.de 


Bericht zum Endometriosekongress in Berlin

Monika-Maria Fuchs und ich, Elisabeth Buchner, nahmen gemeinsam am Kongress teil. Die meisten Teilnehmer kamen  aus den Bereichen von Pharma-Firmen, Kliniken und gynäkologischen Praxen (etwa1/3 Frauen und 2/3 Männer). Wir hörten einen Kurzvortrag nach dem anderen und waren erstaunt über die sehr kühle Atmosphäre. Es kam der Verdacht bei uns auf, dass nicht das Thema an sich für die Teilnehmer interessant war, sondern eher die wirtschaftlichen Möglichkeiten verschiedener Behandlungsstrategien. Ich habe gelernt, dass bei Power Point Präsentationen vor Arztpublikum auf jedem Bild eine Studie erwähnt sein muss. Darüber hinaus sollten selbst einfache Sachverhalte in möglichst komplizierten Sätzen und Fremdwörtern ausgedrückt werden, damit wenigstens auf diese Weise die Kompetenz sichtbar werde...
Gefreut haben wir uns über einige Ärzte, die fragend und hörend mit uns ins Gespräch kamen.  So begegneten wir z.B. ganz zum Schluss einem Chef-Chirurgen der noch offen war zum Hinterfragen. Nachdem er sich vorsichtig umsah, ob nicht ein Kollege zuhöre, meinte er: „Unsere Krebspatienten schütten wir voll Gift und den Endometriosepatientinnen operieren wir den Bauch leer... das kann doch wohl nicht die Lösung sein!“  Ja aber was ist denn eine Lösung bei Endometriose? Auf diese Frage gab es auf dem Kongress viele „klinische“ Antworten: Schmerzmittel XYZ, Hormonpräparate XYZ und Operationen mit den neusten Lasertechniken.  Ursachen und natürliche Alternativen waren nicht gefragt. Sehr leid getan hat mir, dass die engagierte Arbeit und rege Teilnahme von der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. so wenig Gehör fand. Hier wären sicher mehr Antworten zu finden gewesen.  Sie haben nichts verpasst, wenn Sie nicht beim Kongress dabei waren – aber wer zum Thema von Betroffenen Informationen sucht, hier ist die Adresse:
Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V.  
Frau Doreen Jackisch
Bernhard-Göring-Str. 152     04277  Leipzig  Tel 0341-3065304   
e-mail: info@endometriose-vereinigung.de
Internet: www.endometriose-vereinigung.de

 

Rückblick ISA-Tag 2006

Samstag, 23. Sep.06 in 91054 Erlangen, FeG-Gemeindezentrum, Fuchsengarten 5

Saal1a

 

im grossen
Vortrags-Saal

Saal2a

 

Es waren ca. 160 Teilnehmer aus ganz Deutschland anwesend

Mittag

 

bei herrlichem Wetter konnte der Innenhof ideal zum Essen und Unterhalten genutzt werden.

Das waren die Referate:

  • Chaos im Körper - was nun??
    Chronische Infektionen, erbl. Faktoren und Allergien als Ursache verstehen lernen.
    Referent: Roland de la Rosse (Gründer der Immunselbshilfe)
  • Chaos in der Seele - Referentin: Dipl Psych. Doris Zirkelbach (Raphael e.V. )
  • Chaos im Hormonsystem - Referentin: Elisabeth Buchner (Hormonselbsthilfe )

Themen der Workshops:

  • Ergänzende Brustkrebsvorsorge: Mamma-Care (nur für Frauen)
  • Speicheltest für Hormone - wann-warum-wie? (Dr. Ziemann, Kiel)
  • Medikamente mit nat. Hormonen (E. Buchner od. Klösterl-Apotheke München)
  • Immunchaos-Immunselbsthilfe (Roland de la Rosee)
  • Glaubens-Chaos - Was kann man heute noch glauben (Alphakurse helfen)
  • Angsttherapie - wie sieht das aus? (Dipl. Psychol. Doris Zirkelbach)
  • Wie können Erinnerungen heilen? (Dipl. Psychol. Pia Rose)
  • Man(n) hat's nicht immer leicht -Männer u. Partnerschaft (Dipl. Psychol. Wolfgang Höhn)

 

Speicheltestforum am 23.9.05 in Erlangen

Forum1a Dr. Ferner

Gute 40 Teilnehmer haben sich aus dem gesamten Bundesgebiet in Erlangen eingefunden. Immerhin war diese Veranstaltung meines Wissens das erste Speicheltestforum in D oder Europa, das sich schwerpunktmäßig mit der Testung von Geschlechtshormonen befasste. Zwei ausführliche Referate von Dr. Ferner (IBL Hamburg) und Dr. Nieman (GanzImmun) mit vielen anschaulichen Grafiken machten die Möglichkeiten und herausragende Bedeutung in der Steroid-Diagnostik deutlich.


Unter dem Thema: "Möglichkeiten und Grenzen der Speicheltestung in der Hormondiagnostik" zeigte Herr Dr. Ferner von IBL-Hamburg eine große Bandbreite von vielfältigen Testerfahrungen und Grafiken einzelner Hormonarten. Diese Erfahrungen wurden ergänzt durch den Vortrag "Be balanced" von Dr. Nieman aus Hamburg, der über erste konkrete Programme in der Hormon-Speicheltestung berichtete.
Erst der Speicheltest macht eine sehr genaue Tagesprofilanalyse möglich; denn, wie man eindrücklich gezeigt bekam, gibt es bei vielen Hormonarten eine auffallende und individuell typische Schwankung, die innerhalb von 15 Minuten deutlich variieren kann. Wer ließe sich schon freiwillig alle 15 Minuten zur Blutprobe sehen? Oder wie könnte man während eines Dauerlaufes z.B. den Testosteronspiegel oder Cortisolwert bestimmen? Das geht weder mit Blut oder Urin – nur mit dem Speichel! Die wesentlichen Punkte:

1. So sollte standardmäßig eine Testung per Speichel mehrmals am Tag erfolgen um einen realistischen Durchschnittswert zu ermitteln.

2. Das Material von Röhrchen und seinen Deckeln müsse aus Material sein, das keine Hormonkomponenten abgibt und so das Testergebnis verfälscht.

 

Forum2a Dr. Nieman (GanzImmun) - E. Buchner - Dr. Ferner (IBL Hamburg)

Umfrage

Anläßlich unseres Speicheltestforums wurde u.a. eine Umfrage angeboten, bei der die knappe Hälfte teilnahm. Das Ergebnis ist interessant. Die Teilnehmer waren etwa 50% Fachleute und 50% Betroffene aus der Selbsthilfegruppe.
Ich wünsche mir von (m)einem Labor:

  • 9x Direktberatung
  • 7x Direktabrechnung
  • 13x Verständliche Auswertungen (Erklärung) meiner Testergebnisse
  • 13x Einfache Handhabung
  • 10x Empfehlungen
  • 14x Arztadressen in meiner Nähe
  • 16x Möglichkeit einer günstigen Nachtestung

Umfrageteilnehmerzahl 20
Allgemein sehen wir den Bedarf sehr groß, dass Betroffene / Interessenten oft lange einen Arzt suchen, der bereit ist einen Test durchführen zu lassen.

 

John R. Lee M:D. / USA war bei uns

am 1.10.03 München und am 3.10.03 in Nürnberg


Der gesamte Vortrag in Nürnberg wurde auf DVD aufgenommen und kann auf Rückfrage bei uns bezogen werden.
hier ein paar Eindrücke:

Lee1

 

von links nach rechts: Elisabeth Buchner - Dr. John Lee - Elisabeth von Stosch
Lee2 von links nach rechts: Dr. John Lee - Elisabeth Buchner - Elisabeth von Stosch

Nachruf:

2 Wochen nach dieser Tournee haben wir die traurige Nachricht erhalten, daß Dr. John Lee am 17.10.03 in Amerika einem Herzinfarkt erlegen ist. Mit ihm haben wir einen mutigen Kämpfer auf dem Gebiet der natürlichen Hormonforschung verloren.


Wir sind alle zutiefst betroffen. Er wirkte so rüstig und genoss offensichtlich unsere gemeinsamen Tage in Deutschland - besonders das Oktoberfest. Wer hätte sich vorstellen können, so abrupt und endgültig von ihm Abschied nehmen zu müssen. Irgendwie mag es gar nicht in unseren Verstand hinein. Uns allen ist dieses Ereignis eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass wir das Leben nicht festhalten können - auch nicht mit naturidentischen Hormonen. Wir alle müssen einmal gehen und Rechenschaft ablegen über unser Tun und Lassen. Das kann morgen sein.


Eine herausfordernde Frage steht nun im Raum: Wo sind Ärzte, Apotheker, Heilpraktiker und Hebammen, die bereit sind, den Staffelstab von John R. Lee zu übernehmen. Wer dient Menschen in einer sensiblen und bescheiden Art mit möglichst naturnahen Therapiekonzepten? Wer setzt die Behandlung und Forschung mit naturidentischen Hormonen fort ?? In diesen Punkten war mir John ein großes Vorbild. Ich bin sehr, sehr dankbar für alle Begegnungen und natürlich besonders für unsere Tagungen in München und Nürnberg. Vielleicht begreifen wir jetzt erst, wie wenig selbstverständlich dieses Geschenk für uns war. Natürlich sind wir jetzt doppelt dankbar, dass wir die Nürnberger Veranstaltung komplett auf Video aufgezeichnet haben. So haben wir ein kleines Vermächtnis aus den letzten Lebenstagen von John. Hoffentlich kann es noch vielen, vielen Menschen aus schlimmen gesundheitlichen Nöten heraushelfen. Möge es Gott ihm reichlich vergelten, was er uns und so vielen anderen in selbstloser Weise geholfen hat.


Elisabeth Buchner