Melatonin nennen wir auch das Schlafhormon. Es wird bei Säuglingen in hohem Maß rund um die Uhr ausgeschüttet. Deswegen schlafen sie in dieser Lebensphase sehr viel mehr. Je mehr das Kind heran wächst und der Tag-Nacht-Rhythmus zur Norm wird, beschränkt sich das Melatonin immer mehr auf seine Nacht-Aktivität. Das Melatonin hat einen starken Gegenspieler: Das Stresshormon Cortisol. Jede Nacht wenn wir uns schlafen legen gibt es einen kleinen Kampf zwischen diesen beiden Hormonen. Wer der Stärkere ist merken wir daran, ob wir schnell, spät oder gar nicht einschlafen. Je mehr Cortisol ausgeschüttet wird und je weniger Melatonin umso schlechter schlafen wir ein oder durch.
Bei Schlafstörungen spielen aber noch andere Hormone eine Rolle
Fehlen die beiden Östrogenarten (oder nur eines davon) dann kann sich das genauso mit Durchschlafstörung bemerkbar machen wie eine extreme Dominanz (also zu viel) vom E2 gegenüber dem Progesteron.
Nach unserer Erfahrung spielen bei Schlafstörungen oft eine unangemessene Schilddrüsen-Medikation oder unerkannte Schilddrüsenstörungen eine Rolle. Deswegen empfehlen wir Ihnen, bei Schlafstörungen auch an eine gründliche SD-Untersuchung zu denken.
Wenn sich bei einem unserer Tests auffällige Mängel oder zu hohe Ausschüttungen zeigen, dann können Sie mit einer medizinischen Fachkraft oder Therapeutin Kontakt aufnehmen und natürliche Schritte der Regulierung erörtern.mehr über den Speichel-Hormontest
Über unseren shop können Sie Testpakete, die für Schlafstörungen zusammengestellt wurden, bestellen.
Über unseren Zweigbetrieb Censa (Centrum für Speichelanalyse) werden die Speicheltests zwischen Ihnen und unseren Vertragslaboren abgewickelt.